Washington – die Hauptstadt der USA.
Und sonst? Wie in jeder Hauptstadt sollte es auch hier viele herausragende Bauwerke zu bestaunen geben. Aber mal ehrlich – so viele? Man läßt sich wahrlich gerne eines Besseren belehren! Washington mit anderen amerikanischen Metropolen zu vergleichen, wird der Stadt eigentlich nicht gerecht. Keine Hochhäuser, die das Stadtzentrum prägen, keine Hochhäuser, die auf Photos gebannt werden könnten. Es ist auch eher eine Stadt, die von europäischen Stil geprägt ist, mit allen Vorzügen und (auch aus der Sicht vieler Amerikaner) erstaunlichen Anblicken.
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![[Image]](http://kurun.de/Images/2003/2003_12_christmas/leuchtende_rentiergruppe_thumb.jpg)
Auch an Weihnachten werden die Häuser hier recht farbenfroh und hell geschmückt, also eine logische Fortführung der Verzierungen und Dekorationen an Thanksgiving. In den Wintermonaten geben sich die Familien viel Mühe und gestalten ihre Häuser außen mit Kerzen, Lampen, Leuchten oder Figuren. Gerade jetzt sind zahlreiche Häuser mit vielen weihnachtlichen Gestalten und Lichtern geschmückt. Es werden zum Beispiel sehr gerne Weihnachtsmänner und Rentiere aufgestellt, deren Formen mit kleinen Lampen nachgeahmt werden.
Bild 1 [Rentiere als Leuchtfiguren] Bild 2 [Leuchtendes Rentier vor Haus] Bild 3 [Leuchtfiguren vor einem Haus]
In diesem Jahr sind aufblasbare Weihnachtsfiguren ganz groß in Mode gekommen. Diese meist überdimensional-großen Gestalten finden sich vor zahlreichen Häusern und sind meistens recht nett anzuschauen, auch wenn diese Imitationen etwas aufgesetzt wirken. Es wird sich zeigen, ob diese neue ‘Kunstform’ wirklich ein dauerhafter Renner der hiesigen Weihnacht wird. Auch in Deutschland finden diese Darstellungen bereits die ersten Nachahmer, was sicherlich einige Betrachter erfreuen mag.
Bild 4 [Leuchtender Schneemann] Bild 5 [Santa Claus mit seinen Rentieren]
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oder Halloween kann kommen
Auf vielfachen Wunsch einer unserer Leserinnen machen wir uns auf, ein Special über ‘Halloween’ zusammenzustellen. Zuerst hatten wir eher die Befürchtung, dass wir gar nichts finden, um darüber zu berichten. Aber je näher es auf den entscheidenden Tag zuging, desto offensichtlicher wurde es, welchen Stellenwert dieser Tag in diesem Land hat. So wurde es ein Leichtes, auch Bilder mit wirklich aufwändig und schön gestalteten Häusern zu erhalten, aber sehen Sie selbst.
Etwas Sinn fürs Makabre
Es wird auf jeden Fall viel Liebe aufs Detail gelegt, man sieht dies an Einzelheiten, die für die Gestaltung des Hauses aufgewandt wird. Gerade das macht aber sicher auch den Reiz aus, an Halloween nach diesen ‘Merkwürdigkeiten’ Ausschau zu halten.
Bild 1 [Haus mit Spinnennetz] Bild 2 [Haus mit geschmückter Vorderfront]
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Manchmal führen Beruf und Reisen auch in Städte, die man sonst nicht auf der eigenen Landkarte hätte. Und doch gibt es auch in kleineren Städten wie Baltimore neben den bekannten wie New York, Philadelphia und Washington D.C., Interessantes zu sehen und eigene Seiten zu entdecken. Die Reiseführer wissen nicht viel Gutes über die Stadt mitzuteilen. Die einzigen, wichtigeren Sehenswürdigkeiten, die erwähnt werden, sind der sogenannte ‘Innere Hafen’, der Stadtteil ‘Klein Italien’ und als besonderes, lokales Essen der Krabbenkuchen .
Inner Harbor
Der Inner Harbor (‘Innere Hafen’) ist eines der Wahrzeichen von Baltimore. Es handelt sich hierbei um ein inzwischen schön herausgeputztes Hafengebiet. Nachdem ein Geschäftsmann auf Europareise den Hafen von Kopenhagen gesehen hat, ist er mit der Idee in seine Heimatstadt zurückgekehrt, dass der Hafen von Baltimore auch so aussehen könnte. Gratulation, diese Idee hat wirklich um sich gegriffen und Baltimore hat durch diese Idee unglaublich gewonnen (verglichen mit den alten Bildern).
Bild 1 ['Inner Harbor' bei Tag]
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In den USA finden sich manchmal Schilder, da fragt man sich, ob die wirklich mit der gesetzgebenden Obrigkeit abgestimmt sind oder ob es sich hierbei um besorgte Mitbürger handelt, denen das Wohl einer bestimmten Gruppierung besonders am Herzen liegt. Sie sind in der Regel nett anzusehen und tragen vielleicht auch ein wenig zur Erheiterung bei.
In verschiedenen Teilen des Landes (insbesondere in Pennsylvania in Bezirk Lancaster, Stadt Strasburg) trifft man immer wieder einmal auf ein Schild mit einer Pferdekutsche. Es gibt in vielen Teilen des Landes ‘Amish People’, die aus dem alten Europa ausgewandert sind, weil sie dort ihre Religion nicht in der von Ihnen gewünschten Form leben durften.
Sie sind auch heute noch dafür bekannt, dass sie sich bspw. mit der Pferdekutsche fortbewegen. Deshalb sind diese Schilder aber auch nötig, um den Autofahrer auf mögliche Begegnungen vorzubereiten. Diese Schilder fanden sich in Pennsylvania und nicht in New Jersey, aber jeder Staat kann ja seine eigenen Schilder herausgeben. Es ist ja auch nicht so, dass es einen einheitlichen Führerschein gibt, siehe hierzu auch Rundbrief März 2003.
Bild 1 [Pferdekutsche]
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Auch bei den Briefkästen gibt es hier eine besondere Vielfalt. Viele Hausbesitzer machen sich viel Mühe und stellen vor ihrem Haus einen selbst gestalteten Briefkasten auf. Das macht nicht nur den Passanten viel Freude, sondern sicherlich auch dem Postbeamten auf seiner Tour.
Wie bereits berichtet gibt es beim Postamt Drive-by Briefkästen, um dort seine Post einzuwerfen. Aber Postmitarbeiter, die jeden Tag ihrer Pflicht nachgehen und ihre Mitmenschen mit nützlichen, unnützen oder überflüssigen Postwurfsendungen beglücken, werden in Europa immer noch genötigt, ihren Wagen zu verlassen. Selbst Zusteller, die mit dem Fahrrad unterwegs sind, kommen nicht umhin, das Fahrrad abzustellen, um jeden einzelnen Briefkasten mit der ersehnten Post zu füllen.
In den USA wurde auch diese “Anstrengung” minimiert. So sind in Wohngebieten, die beispielsweise in einer Stichstrasse enden, die Briefkästen oftmals an wenigen Punkten gesammelt. Ungünstig zwar für den Bewohner, da er sein Haus verlassen muß, um die Post zu bekommen, glücklich aber für den Briefträger: Er kann mit dem (rechtsgesteuerten!) Wagen direkt zu dem Sammelbriefkasten fahren, eine (!) Klappe auf der Rückseite öffnen und hat auf einen Schlag 20 einzelne Briefkästen vor sich. Der Weg seiner Kunden zum Briefkasten ist auch nicht wirklich weit, schließlich liegt der Briefkasten meist auf dem Weg vom Parkplatz zum Haus.
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Es ist überraschend, daß hier auch bei scheinbar ganz normalen Tätigkeiten sehr genaue Arbeitsanweisungen vorhanden sind. Oder aber man findet Vorsichtsmaßnahmen, über die man sonst eher den Kopf schüttelt.
Die gute Tasse Kaffee
In den USA findet man auf so ziemlich jedem Kaffee-Pappbecher den Hinweis: “Caution – Content may be hot” [Achtung - Inhalt könnte heiß sein] oder so ähnlich. Dies alles hat sich ergeben, nachdem eine bekannte Firma aus dem Schnell-Ess-Bereich wegen einer etwas zu heissen Tasse Kaffee erfolgreich verklagt wurde. Weitere Informationen finden sich hier. Dies alles hat dazu geführt, dass der Kaffee in der Regel nicht mehr brühend heiß serviert wird.
Wir laden trotzdem jeden unserer Besucher zu einer “guten” Tasse Kaffee ein, auch um einmal dabei gewesen zu sein. Für die Becher gibt es auch Papp-Überzieher, die teilweise sogar zum Patent angemeldet sind. Da kann man sich wenigstens nicht mehr die Hände verbrühen, höchstens noch die Zunge. Eigentlich eine gute Idee, auf diese Weise Geld zu verdienen.
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Diese Frage stellte sich schon recht bald, da wir natürlich auch das Land erleben wollen. New Jersey kann einen recht schnell vereinnahmen, gerade die Begegnung mit herzlichen Leuten, mit ihrer Hilfsbereitschaft und ihren freundlichen Gesten läßt einen das Land für sich gewinnen. Wir hatten uns gleich zu Beginn vorgenommen, möglichst viel vom Land zu erfahren. Hier nun eine erste Bilanz zu ziehen.
Maple Sugaring – Herstellung von Ahornsirup
Was für ein Spaß für die ganze Familie. Wer schon immer wissen wollte, wie Ahornsirup hergestellt wird, ist hier genau richtig. Es wird einem beigebracht, wie die Indianer, die ersten Siedler oder heutzutage die kanadischen und amerikanischen Hersteller ihren Ahornsirup gewinnen und eindampfen. Eigentlich ist es ganz einfach und in den entsprechenden Regionen in Amerika (vorwiegend in den Neuenglandstaaten) kann es durchaus vorkommen, dass man einen Ahornbaum im Garten hat, den man anzapft, um seinen eigenen Ahornsirup zu gewinnen. Aber bevor man dies anfängt, sollte der Baum mindestens 25 Jahre alt sein, damit er diese Prozedur auch verkraftet.
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Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten gibt es ständig eigenartige Neuheiten, die teilweise auch den Weg auf den deutschen Markt finden, ob man will oder nicht. Natürlich ist es bei einem so grossen Binnenmarkt wie in den USA nicht weiter verwunderlich, das manche Angebote einfach zum Testen da sind. Wenn sich dann genügend Käufer finden, hat man gewonnen. Die Chance auf Käufer ist bei 250 Millionen Einwohnern nicht gerade schlecht. Oftmals gehen die Firmen auch davon aus, dass ein Gerät, ein Abendessen, eine Dienstleistung vor allem gut aussehen muß. Was nachher dabei rauskommt, steht auf einem anderen Blatt, aber gut aussehen und zum Kauf verführen, das ist das Wichtigste.
HOT DOGS! HOT DOGS! HOT DOGS!
Im Online-Shop einiger Fluggesellschaften findet sich bspw. ein Pop-Up Hot Dog Cooker. Wie man auf dem Bild sehen kann, ist das eine Maschine, die den Anwender und Freund von Hot Dogs vollständig zufriedenstellen wird. Auf der einen Seite werden für zwei Hotdogs die Brötchen gewärmt (also bloß nicht toasten, Hotdogbrötchen dürfen nicht knusprig sein) und daneben genau eingepasst, werden die Würstchen gewärmt. Eine wirklich phantastische Erfindung, laut Herstellerangeben einfach zu bedienen mit Krümelschublade und 660 Watt elektischer Heizung. Ein Muss für jeden Haushalt (oder doch nicht?). Noch ein nettes Beispiel? Hier kommt es: das Hot Dog Iron.
Bild 1 Hotdog Maker
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Wir sind jetzt beinahe 4 Monate hier in den USA. Sicher, viele Dinge sind hier anders, über manches kann man herzlich lachen, über andere Dinge nur verwundert den Kopf schütteln. Was wirklich besser ist, mag jeder selbst beurteilen, es ist eben anders. Hier ein paar neue Erfahrungen und Erkenntnisse, die uns zum Schmunzeln anregten.
Woher kommt aber der Drang nach großen Packungen? Vielleicht aus dem bald unendlich großen Land, das den USA zur Verfügung steht? Das bleibt wohl unerklaerklich. Es ist immer wieder interessant, in welchen Dimensionen man hier einkaufen kann. Im Prinzip ist wirklich alles größer, breiter, länger… Auch wenn man prinzipiell schon einmal daran gedacht hat und auch schon einiges über das Thema Grössen in den USA gelesen hat, so steht man doch manches Mal verwundert vor Tiefkühltheken, Parkplätzen, Autos, Regalen, Waschmaschinen, Häuser, Grundstücke, Straßen oder was auch immer. Eine Erkenntnis der freien Wirtschaft in den letzten Jahrzehnten war auf jeden Fall, dass man einen Kunden nicht so leicht dazu ueberreden kann, zwei Packungen zu kaufen. Aber es ist viel leichter ihn zum Kauf von größeren Packungen zu überzeugen, vielleicht kommt daher auch die Tendenz zu immer größeren Packungen.
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