Hausbau in den USA

Es ist immer wieder erstaunlich, wie unterschiedlich sich manche Bereiche im Vergleich zu Europa entwickelt haben. So ist zum Beispiel die Bauweise der Häuser ganz andere Wege gegangen. In Europa wird meist mit Stein oder Beton gebaut, während es hier in den USA bis zu einem bestimmten Breitengrad üblich ist, die Häuser aus Holz zu bauen. Auf der einen Seite erlaubt das, ein Haus auch wirklich in 90 Tagen fertig zu haben, auf der anderen Seite sieht man aber auch die Probleme, die bei einem großen Sturm auftauchen.

Diese schnelle Bauweise erlaubt aber auch die Flexibilität, dass viele Holzhäuser vorgefertigt werden können, d.h. alle Einzelteile werden fast fertig zusammengefügt, um dann wieder in größere Einheiten zerlegt auf LKW in die bspw. durch einen Hurrikan geschädigten Regionen transportiert zu werden. Dort werden sie als neues Zuhause für viele Familien benötigt.

Bild 1 [Vorgefertigte Bauteile]

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Reales oder Skurriles

Die USA wird gemeinhin als das Land der neuesten Technik gesehen. Aber wenn man einmal genau auf die Details schaut, ist man doch zum Schmunzeln aufgelegt, auch wenn man es zu Beginn nicht glaubt. Hier einige “lebende” Beweise aus der Umgebung.

Mastbruch

Die Stromleitungen werden überirdisch verlegt, um bei einer möglichen Verlegung der Strasse schnell weichen zu können. Zudem ist es billiger, als die Leitungen unterirdisch anzulegen und entsprechend zu warten. Es besteht allerdings ein Nachteil darin, dass einzelne Strom- und Telefonmasten im Winter oder bei Unwetter der Last nicht standhalten. Dann ist oftmals ein grösserer Bezirk vom Stromausfall betroffen. Bei Autounfällen werden sie ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.

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Umzug in New Jersey

Ein Umzug ist selbst bei noch so viel Erfahrung und Übung immer wieder eine koordinative Herausforderung. Wie wird dann erst ein Umzug in den USA ablaufen?

An- und Abmeldungen

Neben den üblichen Abonnements für Zeitschriften, der Änderung der Adresse bei Banken und Versicherungen, muß man sich genauso um Strom, Wasser und Telefon kümmern wie auch in Deutschland. In der Regel genügt ein Anruf und man hat die Dienste für die neue Wohnung schon gebucht, auch das Abmelden für die alte Wohnung ist in der Regel kein größeres Unterfangen. Zumindest bei uns reichte es aus, eine Woche vorher anzurufen und mitzuteilen, dass wir gegen Ende des Monates umziehen. Als wir versuchten, einen Monat im voraus anzurufen, war zumindest der Anbieter für das Kabelfernsehen überascht und nicht darauf eingestellt, einen Monat im voraus eine Kündigung entgegenzunehmen.

Bei Anmeldungen von Strom, Gas und Wasser sollte man beachten, ob die neue Wohnung am Tag der Ummeldung noch bewohnt ist. Dann wird die Rechnung ab dem Stichtag einfach auf den neuen Mieter übertragen. Am Umzugstag werden die Zähler abgelesen, die geschickterweise außen am Haus oder an der Strasse angebracht sind. Anmeldungen brauchen meist eine Vorlaufzeit von 2 Wochen, laufen aber in der Regel reibungslos. Auch der Internetanschluß oder das Kabelfernsehen war wie geplant verfügbar, der Techniker kommt – meist wie gewünscht – und erweckt alle technischen Geräte wie bspw. Computer, Fernsehen und Telefon zum Leben.

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Autos all überall

Amerika ist für viele das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, der unendlichen Straßen und der großen Autos. Oben zeigt sich eine sogenannte “Stretch Limousine”, die mehr ein Dutzend Passagiere mitnehmen kann. Dies ist ein beliebtes Gefährt für Parties und spezielle Anlässe wie Hochzeiten.

Zugegeben, die in Europa so emotional diskutierten Straßenkreuzer, die dem Komfort der Insassen zum Beispiel durch weich abgestimmte Stoßdämpfer dienen, sieht man in New Jersey im Vergleich eher selten. In manchem Staat des mittleren Westens fahren sie noch häufig über die Straßen, teils tatsächlich auch mit mächtigen Stiergeweihen auf der Kühlerhaube. Bei den (aus europäischer Sicht) niedrigen Bezinpreisen ist es verständlich, dass sich hier wenige um den hohen Spritverbrauch sorgen. Obwohl ein Umdenken im Ansatz zu erkennen ist: der Toyota Prius (ein Hybrid-Fahrzeug) verkauft sich immer besser, ist aber trotzdem nur für einen kleinen Teil der Neuautos verantwortlich.

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San Francisco

San Francisco ist eine der Städte, die Menschen aus der Ferne fasziniert und Besucher in ihren Bann zieht. Nicht nur die Golden Gate Bridge- natürlich eines DER Wahrzeichen der Stadt – sondern auch Alcatraz und das Pier 39 geben San Francisco seinen Ruf. Nun aber mal der Reihe nach: hier einige unserer schönsten Eindrücke dieser Stadt.

Die Golden Gate Bridge -  schon lange vor ihrem Bau 1937 hat man über eine solche Brücke nachgedacht und sie baulich für unmöglich gehalten. Nicht nur die Nähe zum Meer mit Untiefen in der Bucht riefen Bedenken hervor, auch der bis zu 160 km/h starke Wind zerrt noch heute an dem Bauwerk.  Zwei große Seile tragen die 1.8 Kilometer lange Brücke, die damals bereits $35 Millionen gekostet hat. Wie auch in unseren Bilder zu sehen, hüllt der Nebel die Spitzen der Brücke häufig ein.

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Antenna Toppers oder das Schmücken der Antennenspitzen

Bewegt man sich auf Amerika’s Strassen, begegnen einem viele interessante und amüsante Dinge. Über manches haben wir schon berichtet, heute soll ein eher unterhaltsames Detail das Themas dieses Rundbriefes sein: das Schmücken der Antennenspitzen an den Autos.

In Deutschland sind diese Dinge (unserer Erfahrung nach) entweder nicht vorhanden oder zumindest nicht sehr weit verbreitet. Hier hingegen kann man auf den Parkplätzen diverse Vertreter dieser Gattung besichtigen – und natürlich auch neugierige Blicke der jeweiligen Besitzer auf sich ziehen, wenn man sich genauer dafür interessiert. Der eigentliche Sinn und Zweck ist uns noch nicht ganz aufgegangen, es handelt sich wohl um reine Dekoration. Manch einer möchte dadurch aber vielleicht auch eine gewisse Lebenseinstellung ausdrücken.

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Blumenschau in Philadelphia

In Philadelphia findet jedes Jahr im März die weit über die Grenzen von Philadelphia hinaus bekannte Blumenshow, hier Flower Show (http://www.theflowershow.com/home/index.html) genannt, statt. Sie wird von vielen Besuchern als Vorbote des Frühlings angesehen, kommt sie doch meist in einer Zeit wenn die wirklich kalten Nächte langsam etwas wärmer werden.

Zwar kann es immer noch den einen oder anderen gelegentlichen Schneeschauer oder gar Schneesturm geben, der die morgendliche Fahrt zum Büro zur interessanten Abwechslung werden lässt, aber man merkt doch, dass das Wetter sich wieder den wärmeren Temperaturen zuneigen möchte. In dieser noch vorhandenen Winterstimmung lässt man sich gerne vom (hoffentlich bald) bevorstehenden Frühling einfangen und erwärmen.

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“The Gates”

Ein grosses Kunstereignis bestimmte nicht nur die lokale sondern auch die internationale Presse der letzen Wochen: Die neueste Installation von Christo und Jeanne-Claude “The Gates” im Central Park in New York City.

Natuerlich konnten wir uns dieses Ereignis nicht entgehen lassen und haben uns in die Menge der Besucher gestuerzt. Als kleinen Eindruck wollen wir hier einige unserer Bilder zeigen, fuer all die, die keine Moeglichkeit hatten, dieses Kunstwerk selbst zu sehen.

Ein bißchen zur Geschichte dieses gigantischen Projektes: Seit 1979 arbeitet das Ehepar Christo und Jeanne-Claude an dem Projekt, das 7.500 safranfarbige Tore umfasst, die sich in einem Abstand von knapp 4 Metern auf 37 km Fußweg im New Yorker Central Park zwischen der 59th Street und 110th Street verteilen. Bereits vor 26 Jahren hatte das Paar eine Genehmigung beantragt, die damals verweigert wurde. Christo und Jeanne-Claude zeigten aber wie auch beim Projekt ‘Reichtagsverhuellung’ Stehvermögen. Im Januar 2003 wurde das Projekt dann von der Stadt New York endlich genehmigt.

Die fast 5m hohen Tore variieren in der Breite von 1,80m bis zu 5,50m — je nach Breite der Parkwege. Zwischen dem 12. und 27. Februar 2005 waren “The Gates” zu sehen. Das temporäre Kunstwerk war für alle Besucher des Central Parks frei zugänglich. Nach Abschluss des Projekts wird der Großteil der Materialien wiederverwendet. Die Künstler verzichten dabei auf finanzielle Unterstützung jeglicher Art. Weder die Stadt noch die Parkverwaltung müssen Kosten für das Projekt “The Gates” tragen. Das Projekt wird ausschließlich durch den Verkauf von Skizzen und Entwürfen finanziert.

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Die amerikanische Fahne

Sie ist allgegenwärtig und aus dem täglichen Leben nicht wegzudenken: die amerikanische Fahne. Der Umgang mit ihr fusst in einem Selbstverständnis gegenüber dem Land, das erst einmal überraschen mag, aber nach reiflicher Betrachtung eine Erklärung findet.

Die Geschichte und der Ursprung der amerikanischen Fahne ist allgemein bekannt: die 13 (weissen und roten) Streifen symbolisieren die 13 Gründungsstaaten der USA, die 50 Sterne auf blauem Grund die Anzahl der Staaten der heutigen USA. Am 14. Juni 1777 wurde die Gestalt der ersten Flagge festgelegt, im Anschluss immer wieder der sich änderenden Gestalt der USA angepasst. Am 21. August 1959 erlässt Präsident Eisenhower die Amerikanische Fahne so, wie wir sie heute kennen. Eine Übersicht der ersten Flaggen kann hier (http://www.usflag.org/toc.html) betrachtet werden. Gemeinhin wird den Farben dieselbe Bedeutung zugeschrieben, wie wir sie auch von anderen Zusammenhängen kennen: weiss: Reinheit und Unschuld, rot: Ausdauer und Tapferkeit und blau die Farbe des Anführers.

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Weihnachtsbräuche in den USA

Wie in vielen Dingen ist die USA auch bei Weihnachtstraditionen ein “Schmelztiegel” verschiedener Länder und Bräuche. Vielen gemeinsam ist der kräftig gebaute, in einem roten Mantel gehüllte, weissbärtige Santa Claus, der auf einem von 8 Rentieren gezogenen Schlitten die Geschenke verteilt und durch den Kamin ins Haus kommt. Am 24.12. darf ein Geschenk ausgewählt und ausgepackt werden, am 25.12. kommen die Kinder noch im Schlafanzug zum Weihnachtsbaum, der meist in der Nähe des Kamins steht. Sie schauen, was der Weihnachtsmann Ihnen in den Strümpfen (“stockings”), die am Kamin hängen, gebracht hat. Damit Santa Claus überhaupt beim jeweiligen Haus anhält, werden Heu oder Moos und knackige Äpfel für die Rentiere vor die Haustür und Weihnachtsplätzchen und ein Glas Milch oder Limonade neben dem Kamin, um dem viel Beschäftigten eine kleine Wegzehrung zu geben. Um für die Socken (“stockings”) geeignete, kleine Geschenke zu haben, werden in den Wochen vor Weihnachten in den Geschäften besonders die “stocking stuffers” beworben: kleine Bücher, Parfümproben, kleine Spiele. Die überdimensionierten Socken werden dann mit den eingepackten Geschenken gefüllt und an den Kamin gehängt. Die grösseren Geschenke liegen unter dem Weihnachtsbaum.

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